fcg - wiener lehrerInnen

Starker Beruf. Starke Vertretung.

Schulpflichtverletzung

(Quelle: §24 und §25 Schulpflichtgesetz) 

Der bisher geltende „5-Stufen-Plan“ wurde auf Grund einer Gesetzesänderung außer Kraft gesetzt.

Es gelten nun folgende Richtlinien: 
Die Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten sind verpflichtet, für die Erfüllung der Schulpflicht, für den regelmäßigen Schulbesuch und die Einhaltung der Schulordnung durch die SchülerInnen zu sorgen. 
Die Nichterfüllung dieser Pflichten stellt eine Verwaltungsübertretung dar, die nach Setzung geeigneter Maßnahmen (siehe unten) und je nach Schwere der Pflichtverletzung zu bestrafen ist.
Dies gilt besonders bei ungerechtfertigtem Fernbleiben der SchülerIn vom Unterricht an mehr als drei Schultagen innerhalb der neunjährigen allgemeinen Schulpflicht. Es ist in diesem Fall bei der Bezirksverwaltungsbehörde Anzeige zu erstatten.

Maßnahmen zur Vermeidung von Schulpflichtverletzungen
Zu Beginn jedes Schuljahres sind die SchülerInnen sowie deren Erziehungsberechtigte von der klassenführenden Lehrperson über Kommunikationsformen und Verhaltensweisen sowie über die Rechtsfolgen von Schulpflichtverletzungen zu informieren. 
Es sind grundlegende Regeln des Miteinander im Sinne der Vereinbarungskultur an Schulen (Hausordnung, Verhaltensvereinbarungen für die Schule, die Klasse oder im Einzelfall) festzulegen, die auch klare Konsequenzen bei Verstößen gegen die Regeln enthalten.
Während des Schuljahres sind, wenn es zur Erfüllung der Schulpflicht notwendig erscheint, von der Schule geeignete Maßnahmen zu setzen, um Schulpflichtverletzungen zu vermeiden. Bei Schulpflichtverletzungen bis zu drei Tagen können diagnostische Ursachenfeststellungen eingeleitet werden, und weiters Verwarnungen ausgesprochen oder andere auf die konkrete Situation abgestimmte Vereinbarungen mit dem Schüler sowie dessen Erziehungsberechtigten getroffen werden. Erforderlichenfalls sind Schülerberater sowie der schulpsychologische Dienst oder – wo es sinnvoll ist – andere Unterstützungsleistungen wie jene der Schulsozialarbeit einzubinden. 

Informationspflichten 
Zu Beginn jedes Schuljahres sind die Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte von der klassenführenden Lehrperson über Kommunikationsformen und Verhaltensweisen sowie über die Rechtsfolgen von Schulpflichtverletzungen zu informieren. 
Es sind grundlegende Regeln des Miteinanders im Sinne der Vereinbarungskultur an Schulen (Hausordnung, Verhaltensvereinbarungen für die Schule, die Klasse oder im Einzelfall) festzulegen, die auch klare Konsequenzen bei Verstößen gegen die Regeln enthalten.

Ergreifen geeigneter Maßnahmen 
Während des Schuljahres sind, wenn es zur Erfüllung der Schulpflicht notwendig erscheint, durch den Schulleiter oder sonst von ihm beauftragte Personen (insbesondere Klassenlehrer oder Klassenvorstand) geeignete Maßnahmen zu setzen, um Schulpflichtverletzungen hintan zu halten. 
Diese Maßnahmen können sein:
• diagnostischen Ursachenfeststellung 
• Verwarnungen bei Schulpflichtverletzungen im Ausmaß von bis zu drei Schultagen 
• oder andere auf die konkrete Situation abgestimmte Vereinbarungen mit dem Schüler sowie dessen Erziehungsberechtigten 
Erforderlichenfalls sind Schülerberater sowie der schulpsychologische Dienst oder die Schulsozialarbeit einzubinden. Die Verständigungspflichten bleiben unberührt.