fcg - wiener lehrerInnen

Starker Beruf. Starke Vertretung.

Einsatz von schwangeren Lehrerinnen im Unterricht

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Quelle: ER I: 404 vom 25.01.2012 
§ 2 Mutterschutzgesetz


Entsprechend den Bestimmungen des Mutterschutzgesetzes 1979, BGBl. Nr. 221, hat der Dienstgeber die Gefahren für die Sicherheit und die Gesundheit von werdenden und stillenden Müttern und ihre Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Stillen zu ermitteln und zu beurteilen.
In der Folge hat der Dienstgeber diese Gefahren und Auswirkungen durch Änderung der Beschäftigung auszuschließen (§ 2b MschG).

Es ist daher für alle Lehrerinnen, die mittels Formblattes I ihre Schwangerschaft gemeldet haben, ab der Meldung Folgendes umzusetzen:

  • kein Einsatz im Unterricht „Bewegung und Sport“ 
  • kein Einsatz bei Gangaufsichten 
  • keine zusätzlichen Belastungen, die über die Jahresnorm hinausgehen 
  • keine bezahlten Mehrdienstleistungen 
  • keine Teilnahme an Schulveranstaltungen mit Nächtigung


Sportlehrerinnen, die keine weitere Lehramtsprüfung aufweisen, sind an GTS/OS für Mittagsaufsicht und Freizeitbetreuung (ausgenommen Bewegungseinheiten) einzuteilen, weiters im Einsatz in der Lernförderung, Begleitung bei Lehrausgängen und sonstigen Schulveranstaltungen und allenfalls für administrative Unterstützung der Schulleitung.

Bei allen Fragen rund um´s Kind können sich Gewerkschaftsmitglieder 
an unsere Kollegin Sonja Bierwolf unter
sonja.bierwolf@fcg-wien-aps.at
wenden.