fcg - wiener lehrerInnen

Starker Beruf. Starke Vertretung.

Beschäftigungsverbot (Schutzfrist/ Mutterschutz) und Geburt

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(Quelle: § 3 und § 5 Mutterschutzgesetz)

Absolutes Beschäftigungsverbot
Während der letzten acht Wochen vor der voraussichtlichen Entbindung und acht Wochen nach der Geburt unterliegt die Dienstnehmerin einem absoluten Beschäftigungsverbot. Bei Mehrlings-, Kaiserschnitt- und ärztlich bestätigten Frühgeburten beträgt die Schutzfrist nachher immer mindestens 12 Wochen. 

Erfolgt die Geburt früher als vorgesehen, so verlängert sich die Schutzfrist nach der Geburt um das Ausmaß der Verkürzung (längstens bis 16 Wochen nach der Entbindung).

Individuelles Beschäftigungsverbot 
Bei Gefährdung von Leben oder Gesundheit der werdenden Mutter oder ihres Kindes ist die Dienstnehmerin sofort vom Dienst freizustellen: 
Das  ärztliche Attest der Gynäkologin/des Gynäkologen  muss bei  der Amtsärztin/dem Amtsarzt vorgelegt werden. Die Bescheinigung der Amtsärztin/des Amtsarztes wird über den Dienstweg dem SSR übermittelt.
Die Freistellung kann frühestens ab der 15. Schwangerschaftswoche  erfolgen - Ausnahmen sind durch ärztliche Entscheidung möglich.

Pragmatisierte Lehrerinnen erhalten während des Beschäftigungsverbotes weiter ihre Bezüge.
Vertragslehrerinnen  erhalten ein Wochengeld von der Krankenkasse (Antrag muss von der Lehrerin gestellt werden).

Geburt
Die Meldung der Geburt erfolgt mittels Formblatt II (Mutter) bzw. Formblatt III (Vater) des SSR (https://webservice.ssr-wien.gv.at/Formulare) und Kopie der Geburtsurkunde  im Dienstweg innerhalb von 4 Wochen nach der Geburt.

Weiters kann um eine einmalige Geldaushilfe anlässlich der Geburt in Höhe von € 200,-- mittels Formular des SSR angesucht werden.
Ebenso kann um Kinderzuschuss mittels Formular des SSR mit angesucht werden. Dem Ansuchen ist die Bestätigung des Finanzamtes über den Bezug der Familienbeihilfe beizulegen.
Anlässlich der Geburt kann für den Partner ein Sonderurlaub von bis zu drei Tagen auf Antrag mittels Formular gewährt werden.